18.02.2026

2026-02-18T09:05:00.000Z//2026.02.18

Autobahnen

Mit dem Auto nach Kroatien: Was Sie vor Ihrer Reise wissen sollten?

Mit dem eigenen Auto nach Kroatien zu reisen ist die beste Art, einen unbeschwerten Urlaub zu genießen. Die Antwort auf die Frage, was vor der Reise am wichtigsten ist, lässt sich auf drei Punkte reduzieren: Sie benötigen E-Vignetten für die Transitländer (Österreich, Slowenien, Tschechien), müssen auf Mautgebühren in Kroatien vorbereitet sein und sollten prüfen, ob Ihr Auto für Strecken von über 1.000 km in der prallen Sonne geeignet ist. Wenn Sie diese Formalitäten im Voraus erledigen, vermeiden Sie Warteschlangen und erreichen unberührte Buchten, von denen Busreisende nur träumen können.

Inhaltsverzeichnis

Mit dem Auto nach Kroatien

Die besten Routen nach Kroatien: Wie komme ich schnell und ohne Überraschungen dorthin?

Die Route hängt von Ihrem Startpunkt ab. Darüber hinaus sollten Sie sich darauf einstellen, dass die meisten der bewährten Routen durch Länder führen, in denen Autobahnmaut erhoben wird. Digitale Vignetten können Sie jedoch im Voraus erwerben.

Die beliebteste Route nach Kroatien durch die Alpen

Die meisten Reisenden wählen die Route über Österreich und Slowenien. Dies ist die schnellste Verbindung mit sehr guten Straßen und sinnvoll angelegten Parkplätzen.

Bezahlen unterwegs: Suchen Sie auf diesen Strecken nicht nach Vignettenverkaufsstellen. Das System ist vollständig elektronisch. Um Zeit an der Grenze zu sparen, kaufen Sie Vignetten für Österreich und Slowenien im Voraus. Wenn Sie aus Ostdeutschland anreisen und über Prag fahren möchten, benötigen Sie möglicherweise auch eine Vignette für Tschechien.

Eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten und Gebühren finden Sie in unserem Leitfaden zu Vignetten für Kroatien.


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Alternative Route nach Kroatien über Italien

Haben Sie einen freien Nachmittag und keine Zeitnot? Dann wählen Sie die Route entlang der italienischen Küste. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, in Triest ein ausgiebiges Frühstück zu genießen, bevor Sie nach Istrien weiterreisen. Wie Sie Ihr Auto für einen solchen Italienurlaub vorbereiten sollten, haben wir hier beschrieben: Autoreise nach Italien.

Wie lange dauert die Fahrt nach Kroatien?

Reisezeit und geplante Zwischenstopps

Die Reisezeit hängt vom Verkehr und der Wartezeit an der Grenze ab (insbesondere an Wochenenden).

  • Von München nach Zagreb dauert die Fahrt etwa 8–10 Stunden.
  • Nach Split oder Dubrovnik kann die Fahrt 10 bis sogar 13 Stunden dauern.

Eine Fahrt „in einem Rutsch“ kann anstrengend sein, daher lohnt es sich, über eine Übernachtung unterwegs nachzudenken. Wenn Sie mit Ihrer Familie reisen, lesen Sie unsere Tipps für entspannte lange Autofahrten mit Kindern.

Kurzer Fahrzeugcheck vor der Reise

Bevor Sie den Kofferraum packen, überprüfen Sie Bremsen, Klimaanlage und Kühlmittel – die kroatische Hitze und die steilen Steigungen können den Motor stark belasten. Es lohnt sich auch, die Autopay-App griffbereit zu haben, mit der Sie in vielen Regionen Europas Mautgebühren verwalten können.

Was gibt es in Kroatien zu sehen, wenn man mit dem eigenen Auto unterwegs ist?

Ein eigenes Auto ist in Kroatien ein Schatz. Dank Ihres Autos sind Sie nicht auf den Hotelpool beschränkt.

  • Küste und Geschichte: Zadar, Split und Dubrovnik sind absolute Highlights, aber mit dem Auto erreichen Sie auch kleinere Häfen, wo der Fisch besser schmeckt und die Preise niedriger sind.
  • Natur: Der Nationalpark Plitvicer Seen ist landschaftlich ein absolutes Highlight. Es lohnt sich, früh morgens dort zu sein, bevor die ersten Busse kommen.
  • Panoramastraßen: Die Adria-Autobahn verläuft entlang der Küste – die Fahrt darauf ist genauso aufregend wie über die schönsten Alpenpässe.

Wie plant man eine gelungene Reise nach Kroatien?

Ein guter Plan ist einer, der Ausgaben vorhersieht und Ihnen Zeit spart. Bevor Sie losfahren, besorgen Sie sich E-Vignetten (für Österreich, Slowenien oder Tschechien) und informieren Sie sich über die aktuellen Geschwindigkeitsbegrenzungen in Europa. Beachten Sie, dass die Polizei in Transitländern keine ermäßigten Tarife anbietet. Wenn Sie die Verkehrsregeln in Slowenien oder Österreich kennen, schützen Sie Ihr Urlaubsbudget vor Bußgeldern.

Falls Sie sich für andere Reiseziele interessieren, schauen Sie sich unsere Beiträge zu Autobahnen in Polen an.

Packen Sie Ihr Auto, schnappen Sie sich Ihre Sonnenbrille und fahren Sie an die Adria. Gute Reise!


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